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Fussballweisheiten............
Es
ist zwar wahr, dass der Mond nicht um den Fußball kreist,
aber
trotzdem ist das Treten nach dem Leder und dem Mitspieler eine so
wichtige Sportart, dass sie auf keinen Fall fehlen darf.
Hier sind nun die besten Sprüche von Fußballern,
Trainern und Kommentatoren zu diesem Thema:
Heribert Faßbender:
Es steht im Augenblick 1:1, aber es hätte auch umgekehrt
lauten können.
Marcel Reif:
Ich will nicht parteiisch sein, aber: Lauft, meine kleinen schwarzen
Freunde, lauft.
Klaus Lufen:
Auch größenmäßig ist es der
größte
Nachteil, dass die Torhüter in Japan nicht die
allergrößten sind.
Gerhard Delling:
Wenn man ihn jetzt ins kalte Wasser schmeißt, könnte
er sich die Finger verbrennen.
Johannes B. Kerner:
Wenn man Gelb hat und so reingeht, kann man nur wichtige Termine haben.
Werner Hansch:
Ja, Statistiken. Aber welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik
ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber hier spielt gar kein Chinese mit.
Marcel Reif:
Wenn Sie dieses Spiel atemberaubend finden, haben sie es an den
Bronchien.
Heribert Faßbender:
Und jetzt skandieren die Fans wieder: Türkiye,
Türkiye. Was so viel heißt wie Türkei,
Türkei.
Wilfried Mohren:
Auch die Schiedsrichter-Assistenten an der Linie haben heute ganz
ordentlich gepfiffen.
Paul Breitner:
Ich habe nur immer meine Finger in Wunden gelegt, die sonst unter den
Tisch gekehrt worden wären.
Marcel Reif:
Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.
Johannes B. Kerner:
Halten Sie die Luft an, und vergessen Sie das Atmen nicht.
Werner Hansch:
Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe, der läuft
wirklich so langsam.
Gerhard Delling:
Da geht er durch die Beine, knapp an den Beinen vorbei, durch die Arme.
Heribert Faßbender:
Fußball ist inzwischen Nr.1 in Frankreich. Handball
übrigens auch.
Johannes B. Kerner:
Was nützt die schönste Viererkette, wenn Sie
anderweitig unterwegs ist.
Wilfried Mohren:
Was Sie hier sehen, ist möglicherweise die Antizipierung
für das, was später kommt.
Werner Hansch:
Man kennt das doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf
jedes Spielers sind 10 Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind
das schon 110 Prozent.
Gerhard Delling:
Die haben den Blick für die Orte, wo man sich die Seele
hängen und baumeln lassen kann.
Günter Netzer:
Ich hoffe, dass die deutsche Mannschaft auch in der 2. Halbzeit eine
runde Leistung zeigt, das würde die Leistung abrunden.
Paul Breitner:
Sie sollen nicht glauben, das sie Brasilianer sind, nur weil sie aus
Brasilien kommen.
Gerhard Delling:
Die Luft, die nie drin war, ist raus aus dem Spiel.
Johannes B. Kerner:
Es ist schon an der Grenze zum Genuss, den Koreanern zuzusehen.
Werner Hansch:
Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein.
Johannes B. Kerner:
Die Viererkette ist nur noch ein Perlchen.
Günter Netzer:
Da haben Spieler auf dem Platz gestanden, gestandene Spieler.
Jörg Dahlmann:
Da geht er, ein großer Spieler. Ein Mann wie Steffi Graf.
Heribert Faßbender:
Sie sollten das Spiel nicht zu früh abschalten. Es kann noch
schlimmer werden.
Mario Basler:
Das habe ich ihm dann auch verbal gesagt.
Richard Golz:
Ich habe nie an unserer Chancenlosigkeit gezweifelt.
Olaf Thon:
Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch
nicht zu!
Thomas Doll:
Ich brauche keinen Butler. Ich habe eine junge Frau! (Diese ist
mittlerweile übrigens mit Olaf Bodden verheiratet.)
Steffen Freund:
Es war ein wunderschöner Augenblick, als der Bundestrainer
sagte: "Komm Stefan, zieh deine Sachen aus, jetzt geht's los."
Lothar Matthäus:
Ich hab gleich gemerkt, das ist ein Druckschmerz, wenn man drauf
drückt.
Fritz Walter jun.:
Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.
Toni Polster (über sein verbessertes Verhältnis zu
Trainer Peter Neururer):
Wir lassen uns beide von unseren Frauen scheiden und ziehen zusammen.
Klaus Fischer (auf die Frage nach seinem Lieblingsbuch):
Ich lese keine Bücher.
Toni Polster (über eine vergebene Torchance):
Ich kann nicht mehr als schießen. Außerdem standen
da 40 Leute auf der Linie.
Richard Golz (auf die Frage, was beim sogenannten Studentenklub SC
Freiburg anders sei):
Vor lauter Philosophieren über Schopenhauer kommen wir gar
nicht mehr zum Trainieren.
Horst Hrubesch (schildert die Entstehung eines seiner Tore):
Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor!
Jens Jeremies:
Das ist Schnee von morgen.
John Toshack (als Trainer von Real Madrid):
Am Montag nehme ich mir vor, zur nächsten Partie zehn Spieler
auszuwechseln. Am Dienstag sind es sieben oder acht, am Donnerstag noch
vier Spieler. Wenn es dann Samstag wird, stelle ich fest, dass ich doch
wieder dieselben elf Scheißkerle einsetzen muss wie in der
Vorwoche.
Erich Ribbeck:
Konzepte sind Kokolores.
Werner Lorant (über sein Buch "Eine beinharte Story"):
Vieles, was darin geschrieben wurde, ist auch wahr.
Harald Schmidt:
Jürgen Klinsmann ist inzwischen 694 Minuten ohne Tor. Das hat
vor ihm, glaube ich, nur Sepp Maier geschafft.
Matthias Sammer (über seinen Spitznamen "Motzki"):
Wenn ich am Ende vorn stehe, können mich die Leute auch
Arschloch nennen. Das ist mir egal.
Toni Polster:
Für mich gibt es nur "entweder-oder". Also entweder voll oder
ganz!
Ingo Anderbrügge:
Das Tor gehört zu 70 % mir und zu 40 % dem Wilmots.
Thomas Häßler:
In der Schule gab's für mich Höhen und Tiefen. Die
Höhen waren der Fußball.
Rudi Völler:
Zu 50 Prozent stehen wir im Viertelfinale, aber die halbe Miete ist das
noch lange nicht!
Mehmet Scholl (nach einem der Derby der Bayern gegen die
Löwen):
Die Brisanz dieses Spieles hat man daran erkannt, dass sich Franz
Beckenbauer über unsere Tore gefreut hat.
Roy Präger:
Jetzt kommt es darauf an, dass wir die entscheidenden Punkte gegen den
Nicht-Abstieg sammeln!
Andi Möller:
Der Basler, der ist eh doof.
Steffen Baumgart:
Wir haben genügend Potenz für die Bundesliga.
Michael Lusch:
Ich kann mich an kein Spiel erinnern, beim dem so viele Spieler mit der
Barriere vom Platz getragen wurden.
Jürgen Wegmann:
Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.
Anthony Yeboah (auf die Feststellung des "Kicker", er wohne "wie ein
deutscher Musterbürger"):
Soll ich etwa ein Lagerfeuer im Wohnzimmer machen?
Anthony Baffoe (nach gelber Karte zum Schiri):
Mann, wir Schwatten müssen doch zusammenhalten!
George Best:
Ich habe viel von meinem Geld für Alkohol, Weiber und schnelle
Autos ausgegeben. Den Rest habe ich einfach verprasst.
Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston):
Dann zahl' ich ihm seine Jacketkronen.
Paul Steiner (auf die Frage, ob die Nationalmannschaft für ihn
ein Thema sei):
Nein, die spielen immer mittwochs, da habe ich keine Zeit.
Andreas Brehme (im Sportstudio auf die Frage, mit welchem Fuß
er schießt):
Also bei mir geht das mit dem linken Fuß genauer und mit dem
rechten fester! Auf die Torwand schieße ich mit dem rechten.
Andreas Möller:
Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir
selbst gegenüber.
Fritz Walter jun.:
Der Jürgen Klinsmann und ich, wir sind ein gutes Trio. (etwas
später dann) Ich meinte: ein Quartett.
Jürgen Wegmann:
Das muss man verstehen, dass er Schwierigkeiten hat, sich
einzugewöhnen. Er ist die deutsche Sprache noch nicht
mächtig.
Andreas Möller:
Mailand oder Madrid - Hauptsache Italien!
Paul Breitner
Da kam dann das Elfmeterschießen. Wir hatten alle die Hosen
voll, aber bei mir lief's ganz flüssig.
Junior Baiano:
Bremen war ein Alptraum. Es muss die kälteste Stadt auf dieser
Erde sein. Ich habe immer gefroren, ich habe niemanden verstanden, und
mir ging es schlecht.
Roland Wohlfahrt:
Zwei Chancen, ein Tor - das nenne ich hundertprozentige
Chancenauswertung.
Sean Dundee:
Ich bleibe auf jeden Fall wahrscheinlich beim KSC.
Anthony Baffoe (zu einem weißen Gegenspieler):
Du kannst auf meiner Plantage arbeiten.
Wolfram Wuttke:
Immer, wenn ich breit bin, werde ich spitz.
Mario Basler:
Eigentlich bin ich ein Supertyp. Aber ich kann wohl auch ein richtiger
Arsch sein!
Uwe Fuchs (im Sportstudio auf die Frage, ob die (deutsche)
Nationalmannschaft für ihn noch ein Thema sei):
Im Moment nicht, Yeboah und Chapuisat sind besser drauf.
Paul Gascoigne:
Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.
Andreas Brehme:
Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am
Fuß!
Dieter Eilts:
Das interessiert mich wie eine geplatzte Currywurst im ostfriesischen
Wattenmeer.
Lothar Emmerich:
Gib mich die Kirsche!
Herbert Finken (der Berliner Tasmane begrüßt seinen
Gegenspieler):
Mein Name ist Finken, und du wirst gleich hinken.
Thomas Häßler:
Ich bin körperlich und physisch topfit.
Toni Polster:
Man hetzt die Leute auf mit Tatsachen, die nicht der Wahrheit
entsprechen.
Marco Rehmer:
Wir sind hierher gefahren und haben gesagt: Okay, wenn wir verlieren,
fahren wir wieder nach Hause.
Horst Heldt (auf die "Kicker"-Frage, woran er glaube):
An die fünf lebenswichtigen Bausteine in Nutella.
Ulf Kirsten:
Wenn bei einem Auswärtsspiel keiner ruft: "Kirsten, du
Arschloch", dann weiß ich genau, dass ich schlecht bin.
Jürgen Klinsmann:
Das sind Gefühle, wo man schwer beschreiben kann.
Fabrizio Hayer:
Ich weiß auch nicht, wo bei uns der Wurm hängt.
Lothar Matthäus (zur Basketballnationalmannschaft der Damen):
Ey, Mädels, unser Schwarzer hat den Längsten!
Ludwig Kögl:
Entweder ich gehe links vorbei, oder ich gehe rechts vorbei.
Jürgen Kurbjuhn:
Wenn ich nicht will, lauf ich im Spiel nicht mehr als einen Kilometer;
und da ist der Weg von und zu der Kabine schon drin.
Lothar Matthäus:
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!
Diego Maradona (auf die Frage, ob er das entscheidende Tor im
WM-Viertelfinale gegen England bei der WM '86 mit der Hand erzielt
habe):
Es war die Hand Gottes.
Andreas Möller:
Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.
Norbert Nachtweih (über Dieter Höneß):
Der springt so hoch; wenn der wieder runter kommt, liegt auf seiner
Glatze Schnee.
Bruno Labbadia:
Das wird alles von den Medien hochsterilisiert.
Pierre Littbarski:
In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt, in der zweiten
fehlte uns die Kontinu..., äh Kontuni..., ach scheiß
Fremdwörter: Wir waren nicht beständig genug!
Diego Maradona (über Norwegen und Schottland):
Die haben viereckige Füße. Das sind Robocops.
Gary Lineker:
Fußball ist ein Spiel von 22 Leuten, die rumlaufen, den Ball
spielen, und einem Schiedsrichter, der eine Reihe dummer Fehler macht,
und am Ende gewinnt immer Deutschland.
Willi "Ente" Lippens (Schiri zeigt gelb und sagt: "Ich verwarne
Ihnen!"):
Ente: "Ich danke Sie!" (Schiri zeigt rot)
Lothar Matthäus:
Ein Lothar Matthäus lässt sich nicht von seinem
Körper
besiegen, ein Lothar Matthäus entscheidet selbst über
sein
Schicksal.
Mehmet Scholl:
Die schönsten Tore sind diejenigen, bei denen der Ball
schön flach oben rein geht.
Erwin Kostedde:
Ich möchte nie mehr arbeiten, sondern nur noch am Tresen
stehen und saufen.
Olaf Thon:
Wir spielen hinten Mann gegen Mann, und ich spiel gegen den Mann.
Rudi Völler:
Was meine Frisur betrifft, da bin ich Realist.
Lothar Matthäus:
Das Chancenplus war ausgeglichen.
Andreas Brehme:
Bedanken möchten wir uns auch bei den Fans, auf denen wir uns
immer verlassen konnten.
Peter Pacult:
Ja, der FC Tirol hat eine Obduktion auf mich.
Marco Reich:
Früher war ich ein großer Fan von
Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung vom
Fußball.
Matthias Sammer:
Das nächste Spiel ist immer das nächste.
Mehmet Scholl:
Ich hatte noch nie Streit mit meiner Frau. Bis auf das eine Mal, als
sie mit auf's Hochzeitsfoto wollte.
Mehmet Scholl (auf die Frage nach seinem Lebensmotto):
Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt!
Toni Schumacher (in bezug auf das Foul an Battiston):
Seither bemühe ich mich, bei jeder leichten
Berührung, bei
jedem Zusammenstoß, bei jedem Foul im Gegner zuerst den
Menschen
zu sehen.
Lothar Matthäus:
Manchmal spreche ich zuviel.
Andreas Möller:
Ich habe mit Erich Ribbeck telefoniert, und er hat zu mir gesagt, ich
stehe für die Maltareise nicht zur Verfügung.
Hans Krankl:
Wir müssen gewinnen, alles andere ist primär.
Mehmet Scholl (als werdender Vater):
Es ist mir völlig egal, was es wird. Hauptsache, er ist gesund.
Thomas Strunz:
Es ist ein Sehnenabriss am Schambeinknochen. Hört sich lustig
an - ist aber trotzdem beim Fußball passiert.
Olaf Thon:
In erster Linie stehe ich voll hinter dem Trainer, in zweiter Linie hat
er recht.
Jürgen Wegmann:
Ich bin giftiger als die giftigste Kobra.
Horst Szymaniak:
Ein Drittel? Nee, ich will mindestens ein Viertel.
Klaus Täuber:
Heute knall ich mir die Birne voll, bis mir das Bier zu den Ohren
rausläuft!
Wolfram Wuttke (zu einem Linienrichter):
Jetzt scheiß dir mal nicht vor dir selber in die Hose, Mann!
Anthony Yeboah (er hatte gegen Michael Schulz nachgetreten):
Ich wollte den Ball treffen, aber der Ball war nicht da.
Klaus Thomforde:
In der ersten Liga die Bälle zu halten find ich total geil. Da
geht mir voll einer ab!
Olaf Thon:
Ich habe ihn nur ganz leicht retuschiert.
Lothar Matthäus:
Wir sind eine gut intrigierte Truppe.
Mario Basler (über den frischgeschorenen Glatzkopf Christian
Ziege):
Jetzt sieht er aus wie ein frisch lackierter Totalschaden!
Jürgen Wegmann (auf die Frage, ob er zum FC Basel wechselt):
Ich habe immer gesagt, dass ich niemals nach Österreich
wechseln würde.
Lothar Matthäus:
Es ist wichtig, dass man neunzig Minuten mit voller Konzentration an
das nächste Spiel denkt.
Thomas Häßler:
Wir wollten in Bremen kein Gegentor kassieren. Das hat auch bis zum
Gegentor ganz gut geklappt.
Berti Vogts:
Wenn ich über's Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht
mal schwimmen kann er.
Karl-Heinz Körbel (nach der Vorrunde in der Abstiegssaison von
Eintracht Frankfurt):
Mit dieser phantastisch kämpfenden Mannschaft ist die
Meisterschaft bald drin!
Berti Vogts (vor dem WM-Spiel gegen Kroatien):
Die Kroaten sollen ja auf alles treten, was sich bewegt - da hat unser
Mittelfeld ja nichts zu befürchten.
Franz Beckenbauer:
Berkant Öktan ist erst siebzehn. Wenn er Glück hat,
wird er nächsten Monat achtzehn.
Bert Papon (der Trainer von Dumfernline auf einer Pressekonferenz nach
einer 0:7-Niederlage):
Irgendwelche Fragen, bevor ich gehe und mich aufhänge?
Dragoslav Stepanovic (auf die Frage eines Reporters, was die kommende
Woche bringe):
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag...
Otto Rehhagel:
Mit 50 bist du als Fußballtrainer reif für die
Klapsmühle. Wenn du genug Geld verdient hast, kannst du
wenigstens
erster Klasse liegen.
Helmut Schulte:
Das größte Problem beim Fußball sind die
Spieler. Wenn wir die abschaffen könnten, wäre alles
gut.
Uli Stielike:
Mal ist die Suppe dick, mal ist sie dünn... nur wenn nichts
Flüssiges drin ist, gibt es einen ätzenden Geruch.
Franz Beckenbauer (nach einer Bayern-Niederlage):
Ich bin immer noch am Überlegen, welche Sportart meine
Mannschaft
an diesem Abend ausgeübt hat. Fußball war's mit
Sicherheit
nicht.
Ron Atkinson:
Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.
Franz Beckenbauer (über das WM-Finale 1990):
Damals hat die halbe Nation hinter dem Fernseher gestanden.
Berti Vogts:
Sex vor einem Spiel? Das können meine Jungs halten, wie sie
wollen. Nur in der Halbzeit, da geht nichts.
Peter Neururer:
Wir waren alle vorher überzeugt davon, dass wir das Spiel
gewinnen. So war auch das Auftreten meiner Mannschaft, zumindest in den
ersten zweieinhalb Minuten.
Frank Pagelsdorf:
Wir werden nur noch Einzelgespräche führen, damit
sich keiner verletzt.
Berti Vogts:
Wir haben ein Abstimmungsproblem - das müssen wir
automatisieren.
Franz Beckenbauer (nach dem WM-Titel 1990):
Deutschland wird auf Jahre hin unbesiegbar sein.
Max Merkel:
In Dänemark habe ich nur Eier und Butter geholt, aber keine
Fußballer.
Karl-Heinz Körbel:
Die Eintracht ist vom Pech begünstigt.
Manfred Krafft:
Meine Mannschaft ist 15- oder 16-mal ins Abseits gerannt. Das haben wir
auch die ganze Woche geübt.
Berti Vogts:
Hass gehört nicht ins Stadion. Solche Gefühle soll
man gemeinsam mit seiner Frau daheim im Wohnzimmer ausleben.
Christoph Daum:
Wer in Bochum von Strafraum zu Strafraum geht und sich dabei nicht den
Knöchel bricht, dem gebe ich einen aus.
Willi Entenmann:
Unser Schiff hat Schlagseite. Es lässt sich nur wieder
aufrichten, wenn wir alle auf dieselbe Seite gehen.
Volker Finke:
Ich habe zwei verschiedene Halbzeiten gesehen.
Friedhelm Funkel:
Die Situation ist bedrohlich, aber nicht bedenklich.
Hermann Gerland:
Heute hatten wir Scheiße anne Füße!
Max Merkel:
Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht,
wie man Kakteen umdribbelt.
Terri Venables:
Ich denke, wenn die Geschichte sich wiederholt, können wir
nochmal das gleiche erwarten.
Jupp Heynckes:
Mark Hughes ist ein typich briticher Chtürmer. Weder Fich noch
Fleich.
Willi Lemke:
Das beste Trainingslager ist eine Frau, die eigene natürlich.
Ewald Lienen:
Ich habe ihn ausgewechselt, weil ich einen anderen Spieler einwechseln
wollte. Da musste ich einen auswechseln.
Gyula Lorant:
Wenn ich ihm sein linkes Bein wegnehme, fällt er einfach um,
weil kein rechtes Bein da ist.
Felix Magath (über Rodolfo Esteban Cardoso):
Hätte er die Mentalität eines Schleswig-Holsteiners,
könnte er ein noch größerer
Fußballer werden, als
er schon ist.
Max Merkel:
Spieler vertragen kein Lob. Sie müssen täglich die
Peitsche im Nacken fühlen.
Giovanni Trappatoni:
Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding.
Max Merkel (über Friedl Koncilia):
Der sollte von der Innsbrucker Universität ausgestellt werden.
Einen Menschen mit so wenig Hirn gibt's ja net.
Rainer Bonhof (auf die Frage, wie er die verletzten Spieler zu ersetzen
gedenke):
Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger in der Abwehr, Bruce
Willis im Mittelfeld und Jean Claude van Damme im Sturm.
Max Merkel (über deutsche Funktionäre):
Die wissen nicht einmal, dass im Ball Luft ist. Die glauben doch, der
springt, weil ein Frosch drin ist.
Franz Beckenbauer:
Die Schweden sind keine Holländer - das hat man ganz genau
gesehen.
Berti Vogts (nach der WM '98 im Sportstudio):
Im Halbfinale haben wir die ersten 40 Minuten hervorragenden
Fußball gespielt.
Rolf Rüßmann:
Wenn wir hier nicht gewinnen, dann treten wir ihnen wenigstens den
Rasen kaputt.
Leo Beenhakker (auf die Frage, wie dem deutschen Fußball zu
helfen sei):
Haben Sie eine Stunde Zeit?
Friedel Rausch:
Wenn ich den Martin Schneider weiter aufstelle, glauben die Leute am
Ende wirklich noch, ich sei schwul.
Karl-Heinz Körbel (als Trainer von Eintracht Frankfurt):
Den größten Fehler, den wir jetzt machen
könnten, wäre, die Schuld beim Trainer zu suchen.
Fritz Langner:
Ihr Fünf spielt jetzt vier gegen drei.
Otto Rehhagel:
Franz ist wie Marlene Dietrich. Ein alternder Star, den man nach wie
vor bewundern muss.
Aleksander Ristic:
Wenn man ein 0:2 kassiert, dann ist ein 1:1 nicht mehr möglich.
Bryan Robson:
Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere
Leistungen nicht so schwankend.
Berti Vogts:
Ich glaube, dass der Tabellenerste jederzeit den Spitzenreiter schlagen
kann.
Giovanni Trappatoni:
Es gibt nur einen Ball. Wenn der Gegner ihn hat, muss man sich fragen:
Warum!? Ja, warum? Und was muss man tun? Ihn sich wiederholen!
Berti Vogts:
Das Spielfeld war zu lang für Doppelpässe.
Dino Zoff:
Es ist das Schicksal aller Trainer, früher oder
später mit Tomaten beworfen zu werden.
Peter Neururer:
Wir fahren hin, hau'n die weg und fahren wieder zurück.
Otto Pfister (über das Alter von Anthony Yeboah):
Da hilft nur: Bein aufsägen und Jahresringe zählen.
Rudi Völler (über Rainer Calmund):
Ja gut, der arbeitet von morgens bis abends. Ja gut, sowas nennt man im
Volksmund glaube ich Alcoholic.
Berti Vogts:
Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.
Max Merkel:
Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die
Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war's
mir wurscht. Da hab i g'sagt: Sauft's weiter.
Berti Vogts:
Kompliment an meine Mannschaft und meinen Dank an die Mediziner. Sie
haben Unmenschliches geleistet.
Giovanni Trappatoni:
Ich habe fertig.
Günter Netzer (bei der WM 98 auf die Frage, was passiert, wenn
Südkorea gegen Holland gewinnt):
So etwas gibt es im Fußball nicht.
Günter Jauch (beim legendären Spiel Real Madrid -
BVB, kurz nachdem das Tor umgekippt ist):
Für alle Zuschauer, die erst jetzt eingeschaltet haben, das
erste Tor ist schon gefallen.
Thomas Hermann:
Die letzten zwei Heimspiele hat München 60 kein Tor gegen den
VfL
Bochum erzielt, heute schon zwei. Das ist eine Steigerung um 200 %.
Marcel Reif:
Und dieser öffnende Pass brachte wieder 57 cm Raumgewinn!
Beni Turnher:
Der Rasen sieht alt und gebraucht aus, irgendwie erinnert er mich an
die Kleider der Kelly Family.
Wolfram Esser:
Das Spiel ist zu weit, zu eng.
Waldemar Hartmann:
Was sie hier auf dem Rasen sehen, kostet viele viele viele Millionen
Geld, wenn man diese Spieler kauft.
Johannes B. Kerner:
Dass er im Abseits stand, können Sie an den Streifen im Rasen
erkennen, die nach FIFA-Regeln gemäht wurden.
Heribert Faßbender:
Jetzt sind auch die Fans begeistert. Sie singen "Oh, wie bist du
schön!"
Wilfried Mohren (zu den WM-Leistungen der Kilt-Träger):
Die Schotten sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten.
Heribert Faßbender:
Kömann. Der heißt schon so. Dem würde ich
auch nicht über den Weg trauen!
Gerd Rubenbauer (der FIFA-Beauftragte zeigt eine Minute Nachspielzeit
an):
Jetzt wechselt Jamaika den Torhüter aus!
Karl-Heinz Rummenigge:
Das war nicht ganz unrisikovoll.
Heribert Faßbender:
Rivaldo ist ein Super-Techniker, oh, äh, das ist ja Cafu!
Waldemar Hartmann:
Guten Abend, meine Damen und Herren, und - bonne noir.
Johannes B. Kerner (bei der WM '98 nach dem 2:2-Ausgleich Deutschlands
gegen Jugoslawien in Lens, vor den Ausschreitungen deutscher
Hooligans):
Gleich ziehen die deutschen Fans durch Frankreich.
Marcel Reif (beim Länderspiel Deutschland-Ghana):
Die Spieler von Ghana erkennen Sie an den gelben Stutzen.
Bela Rethy:
Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.
Johannes B. Kerner (Spieler tritt anderem fast die Zähne aus,
Schiri pfeift):
Oh, ich habe da gar kein Handspiel gesehen.
Thomas Klementz:
Sutter hat in den Füßen mehr Gefühl als
andere in den Händen. Bei ihm möchte man Ball sein.
Wolfgang Ley:
Die Choten machen die Choten dicht.
Marcel Reif:
Auch ohne Matthias Sammer hat die deutsche Mannschaft bewiesen, dass
sie in der Lage ist, ihn zu ersetzen.
Gerd Rubenbauer:
Die Achillesferse von Bobic ist die rechte Schulter.
Holger Obermann:
Zwei Minuten gespielt, noch immer hohes Tempo.
Wolf-Dieter Poschmann:
Und wie sieht's in Brasilien aus, dem Mutterland des Fußballs?
Wolfgang Ley:
Häßler verliert das Kopfballduell. Das musste ja mal
so kommen.
Gerd Rubenbauer:
Die Rudi-Rufe hat es vorher nur für Uwe Seeler gegeben.
Heribert Faßbender (auf Teneriffa):
Tagsüber, wenn die Sonne scheint, ist es hier noch
wärmer!
Karl-Heinz Rummenigge:
Riedle muss man nur füttern. Dann kommt irgendetwas dabei raus.
Klaus Schwarze:
Saarbrücken bezwang Freiburg mit 1:1.
Carmen Thomas:
Schalke 05.
Rolf Töpperwien (bei der Rückkehr von Werder Bremen
nach dem Europapokalsieg 1992):
Jetzt! Jetzt betritt Otto Rehhagel deutschen Boden!
Thomas Wark:
Axel Kruse, er hat in Rostock mehrere Pferdchen laufen.
Michael Wiese:
Wolfsburg hat die letzten drei Heimspiele verloren zu Hause.
Gerd Rubenbauer:
Einen so harten Ellenbogen hat der in ganz Kolumbien noch nicht erlebt.
Aber genaugenommen war es das Knie.
Karl-Heinz Rummenigge:
Eine gefährliche Parabole aufs Tor.
Harald Schmidt:
Golden Goal ist scheiße. Man weiß nie, ob man sich
noch ein Bier holen soll.
Auf Schalke (Hinweisschild im Parkstadion):
Zu die Pressetische.
Eine finnische Zeitung zitiert den walisischen Nationaltrainer:
Die Zeitung: Russische Juden sind mit die besten Stürmer der
Welt.
Das Originalzitat: Rush an' Hughes are some of the best attackers in
the world.
Eugen Drewermann:
Kein Pferd würde auf den Körper eines Menschen
treten, der am Boden liegt. Kroatische Spieler schon.
Johannes Rau (zum Vorschlag, Fußballstadien nach Frauen zu
benennen):
Wie soll das denn dann heißen?
Ernst-Kuzorra-seine-Frau-ihr-Stadion?
Richard Rogler:
Bei der Fußball-WM habe ich mir Österreich gegen
Kamerun
angeschaut. Warum? Auf der einen Seite Exoten, fremde Kultur, wilde
Riten - und auf der anderen Seite Kamerun!
Jean-Paul Sartre:
Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles
durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft |
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